WaldHaus Freiburg
  

So. 21.05.  11.00 – 17.00 Uhr  

Im Rahmen der Freiburger Aktionstage Nachhaltigkeit: Wälder der Welt – Senegal

 

Bei Senegal mögen manche an die berühmteste Langstreckenrallye der Welt von Paris nach Dakar oder an die immer wieder von katastrophalen Dürren bedrohte Sahelzone denken, die sich auch durch dieses westlichste afrikanische Land zieht. Wurden in der Kolonialzeit von der über 500 Kilometer langen senegalesischen Küste aus Sklaven verschifft, haben sich mittlerweile die Strände neben den 6 Nationalparks zu beliebten Tourismuszielen entwickelt. Dennoch gehört die ehemalige französische Kolonie, deren Bevölkerung sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat, inzwischen zu den ärmsten Ländern der Erde. So steht das von verschiedenen Ethnien wie den Wolof, Serern, Toucouleur, Diola, Mandika, Bambara und Suninke  bewohnte Land, das zu  etwa 90 % islamisch geprägt ist, vor enormen gesellschaftlichen Herausforderungen. Besonders um die Casamanche, eine bewaldete und im Vergleich zum Sahelgebiet besonders fruchtbare Region im Süden des Landes, gibt es seit  Anfang der Achtziger Jahre große Interessenkonflikte.

Mit Lichtbildvorträgen, Infoständen, kulturellem Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder sowie landestypischen Spezialitäten.

In Kooperation mit dem EineWeltForum Freiburg und anderen Initiativen und Einrichtungen.

Eintritt frei – Spenden erwünscht!

 

 

 

Das Programm als Download

 

 

Do. 18.05.    17.00 Uhr

Vortrag: Wasser in der Stadt

Die fließenden Gewässer, wie Flüsse, Bäche und Kanäle, waren von Beginn an die Lebensadern unserer Städte. Sie dienten der Schifffahrt und dem Gütertransport, aber auch dem Holztransport in Form von Flößerei und Trift. Sie speisten Teiche und andere Wasserspeicher - z. B. Wetten, Feuerlöschseen -, trieben Mühlen und Gewerke jeder Art an. Gebrauchtes Wasser, "Abwasser", eignete sich ganz vorzüglich für die Bewässerung und die Düngung von Wiesen. Der Vortrag gibt einen umfassenden Überblick über die Kulturgeschichte des Wassers in der Stadt. Referent: Prof. Dr. Werner Konold, Professur für Landespflege, Univ. Freiburg | Ort: Univ. Freiburg, KGII, Hörsaal 2121 | Eintritt frei | ohne Anmeldung In Kooperation mit dem Alemannischen Institut, der Naturforschenden Gesellschaft und dem Studium generale.

 

 

07. Mai bis 22. Oktober 2017 
Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst - Virtuelles Wasser begreifen  

Wir trinken jeden Tag ungefähr 3 – 4 Liter Wasser. Zum Waschen, Kochen und Zähneputzen brauchen wir ca. 120 Liter. Doch eigentlich benötigen wir noch viel mehr Wasser – insgesamt ca. 4.000 Liter pro Tag! Aber wie kommt diese große Wassermenge zustande? Die Ausstellung zum Virtuellen Wasser erzählt Geschichten von Lebensmitteln und Produkten, die wir jeden Tag essen oder benutzen. Ob Rosen, Fleisch, Tomaten, Papier, Baumwolle oder Kaffee – viele Produkte werden täglich nach Deutschland importiert. Gleichzeitig hat unser Lebensstil auf diese Weise Auswirkungen in anderen Ländern, die uns häufig nicht bewusst sind. Dadurch vermittelt die Ausstellung  globale Zusammenhänge. Zahlreiche Mitmachstationen und Exponate laden dazu ein, dem Thema „Virtuelles Wasser“ in vielfältiger Art und Weise zu begegnen. Besucher der Ausstellung können entdecken, wie bereits kleine Handlungen helfen, viel Wasser zu sparen. Erpumpen Sie sich Ihre Tomate, finden Sie heraus, wie viel Wasser in Ihrem Lieblingssteak steckt oder staunen Sie über die Wassermenge in einem T-Shirt.
Eine Ausstellung des Mathematikums Gießen, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt

 

      

 

 

 


 

Bootsbau 2017 

 

 MO 30.10. und Do 02.11. bis 05.11.2017 immer von 08.15 - 18.00 Uhr -
Bootsbaukurs 2017 – das „Volksboot“ aus Weißtanne 

 

SWR natürlich! vom 15.11. - Bootsbau im WaldHaus - hier können Sie die Sendung sehen

http://www.swr.de/natuerlich/holzboot-marke-eigenbau/-/id=100810/did=18484686/nid=100810/10zq0r/index.html

 

Bauen Sie unter Anleitung des erfahrenen Bootsbauexperten Thomas Grögler mit eigenen Händen aus Brettern der heimischen Weißtanne ein universell einsetzbares „Volksboot“.

Das von Wyatt Moore für den Lake Caddo/Texas entworfene Boot ist ein schönes Beispiel für ästhetische und funktionale Einfachheit im Bootsbau.

Lediglich zwei rechteckige Bretter bilden durch Verwindung einen schönen Bootsrumpf. Zum Abschluss des Kurses wird eine Probefahrt unternommen. Das ca. 4,80 m lange Holzboot ist hervorragend für Angler und Jäger geeignet, doch auch für Vergnügungsfahrten mit bis zu 5 Personen ist das autodachtransportfähige leichte Weißtannenboot ideal. Hiervon können sich Interessierte gerne auf unseren Bootsausfahrten am 19.03. oder am 24.09.2016 überzeugen.

 

         

  

Referent: Thomas Grögler, Schreiner, Boots- und Möbelbauer, mehrfach ausgezeichneter Designer

Teilnahmebeitrag: 799 Euro Material ist in der Kursgebühr enthalten Anmeldeschluss: 18.10.2016

Sonderkondition: Nach dem Motto „ein Boot – ein Preis“ sind Teampartner (Kinder ab 10 Jahren) kostenlos dabei!

Am Dienstag 31.10. und am Mittwoch, 1.11. findet wegen der Feiertage kein Kurs statt.)

(Bei großer Nachfrage wird ggfs. noch ein zweiter Kurs im Herbst angeboten, z.B. in den Herbstferien Rheinland-Pfalz)

 

www.groenlaender.de und www.groegler-atelier.de

 

Bootstour am 01.04.2017: Erfahrende Bootsbauer treffen Bootsbauinteressenten. (Anmeldung erforderlich)