WaldHaus Freiburg

Auf diese Ausstellungen können Sie sich schon freuen:

Baubionik - Biologie beflügelt Architektur
10. Oktober 2019 bis voraussichtlich Mitte Februar 2020

 

In Kooperation mit dem Naturkundemuseum Stuttgart, dem Kompetenznetz Biomimetik und dem Botanischen Garten der Universität Freiburg.

 

beachten Sie in dem Zusammenhang unsere Exkursion am  Sonntag, den 22.09.2019 zur BUGA Heilbronn mit Themenschwerpunkt Holzbau

Die 35. Bundesgartenschau bietet neben neuen Park- und Gartenanlagen besondere Attraktionen zum Thema Holzbau. Das Land Baden-Württemberg hat von der Uni Stuttgart zwei hochinnovative bionische Leichtbaupavillons aus Holz bzw. Kohlefaser entwickeln lassen, die einen faszinierenden Einblick in die architektonische Spitzenforschung bieten und zugleich einen Vorgeschmack auf die Baubionik-Ausstellung geben, die ab dem 10. Oktober im WaldHaus gezeigt wird. Eine weitere beeindruckende Vorstellung davon, was mit dem Werkstoff Holz möglich ist, vermittelt das vom Berliner Büro Kaden & Lager geplante „Skaio“. Mit zehn Stockwerken und 34 Meter Höhe ist es das derzeit höchste aus Holz gebaute Haus Deutschlands. Wir werden eine ca. zweistündige Fachführung von der Architektin Barbara Brakenhoff erhalten. Sie war maßgeblich an der Planung der Stadtausstellung am Neckarbogen beteiligt. Außerdem gibt es eine Führung durch die Ausstellung im ForstBW-Pavillon zum Thema Wald und Klimawandel. Darüber hinaus bleibt genügend Zeit, um auf eigene Faust die Parkanlagen und Themengärten oder die Stadtausstellung am Neckarbogen zu durchstreifen.

Teilnahmebeitrag: 75 Euro (inkl. Busfahrt, Eintritt und Führungen)max. Teilnehmerzahl 30

Anmeldeschluss: 23.08.2019

In Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und der Architektenkammer BW - Kammerbezirk Freiburg

 

 

Werksausstellung BAGAGE Kunst trifft Natur
ab dem 28. oder 29.März bis 19.April 2020

Kunst in der Natur und Natur in der Kunst – seit jeher drängt es die Menschen aller Kulturen, ihr jeweiliges Verhältnis zur Natur mit künstlerischen Mitteln auszudrücken. Die Pädagogische Ideenwerkstatt BAGAGE e.V. lädt alle zwei Jahre ihre Absolventen der Ausbildung zur Atelier- und Werkstattpädagogik bundesweit ein, um in einem gemeinsamen Ausstellungsprojekt gestalterisch-schöpferische Antworten zu finden.  In der Ausstellung zeigt sich die Auseinandersetzung der Kunstschaffenden mit dem Thema Natur in vielfältigsten bildnerischen, plastischen und skulpturellen Mitteln und Techniken.

 

Stadt - Wald - Mensch - von Wildbann bis  Klimawandel
Mitte Mai 2020 bis voraussichtlich Frühjahr 2022

 

Ausstellung zur Geschichte der Stadt und ihres Waldes

 

Die Geschichte der Stadt Freiburg ist nicht zu denken ohne die Geschichte des Stadtwaldes. So liegen die Anfänge der Stadtentwicklung in einem Wildbann, der sich über den gesamten Bereich der heutigen Freiburger Innenstadt erstreckte und dessen Außengrenze von damaligen Dörfern und heutigen Stadtteilen (Wiehre, Herdern, Adelhausen) markiert wurde.

 

Durch die Jahrhunderte trug der Wald wesentlich zur Grundversorgung der Bürgerinnen und Bürger (Brennholz, Honig, Pilze, Beeren, Streu, Holzkohle, Harz ,u.v.m.) und auch zum Einkommen der Stadt bei. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Erlös aus Holzverkauf die wichtigste Einnahmeposition im städtischen Haushalt.

 

Insbesondere das 20. Jahrhundert brachte durch die beiden Kriege, die Technisierung und die zunehmende Bedeutung der Erholungsfunktion große Veränderungen für den Stadtwald mit sich. Gleichzeitig hat es im Laufe der Zeit immer wieder Kalamitäten wie starke Sturmschäden (Lothar) oder Schädlingsbefall gegeben, die langfristige Planungen durchkreuzen. Die Ausstellung will insbesondere nach den Veränderungen und Herausforderungen für die im und für den Wald arbeitenden Menschen fragen und in engen Zusammenhang damit die veränderte Bedeutung des Waldes für die Freiburger Bürger und Bürgerinnen thematisieren.

 

Einen besonderen Schwerpunkt soll zudem die Frage nach der Zukunft des Stadtwaldes bilden: Welche Herausforderungen birgt der Klimawandel für den Wald und seine Baumarten? Bäume brauchen viele Jahrzehnte, bis sie hiebsreif sind. Können Försterinnen und Förster überhaupt so langfristig und nachhaltig planen, ohne zu wissen, wie sich klimatische Veränderungen auswirken werden?

Wie soll und kann der Wald in einer wachsenden Stadt genutzt werden, so dass möglichst viele Interessen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt werden ohne Lebensräume für Pflanzen und Tiere zu sehr zu beeinträchtigen? Welche Akteure wirken bei solchen Aushandlungsprozessen mit und was müssen sie bedenken?

 

Die Ausstellung soll mit historischen Gegenständen, Archivalien und anderen Exponaten, Filmen, Hörstationen (Interviews) sowie interaktiven Modulen - wie etwa einem Planspiel - die Geschichte, Gegenwart und mögliche Zukunft der Stadt mit ihrem Wald anschaulich nachzeichnen und erlebbar machen. Sie soll sich an Bevölkerungsgruppen jeden Alters richten und insbesondere für den Besuch von Schulklassen aller Jahrgänge geeignet sein. Sie ist rollstuhlgerecht und der Eintritt ist frei.